Gegen den AfD Parteitag in Hannover am 02.12.2017

Die Alternative für Deutschland will an diesem Wochenende ihren Bundesparteitag in Hannover abhalten.

Unter dem Motto Soziale Arbeit heißt Solidarität , möchten wir uns als AKS Hannover dem Aufruf des Bündnisses „Unsere Alternative heißt Solidarität“ zum Protest gegen den Bundesparteitag der AfD am 02.12.2017 in Hannover anschließen.

Kommt zahlreich! Nehmt an Blockaden und der Demo teil und zeigt der AfD, dass sie hier nicht willkommen ist!
Unter folgendem Link findet ihr Infos der Kampagne, den Aufruf und alles rund um die Proteste:
Unsere Alternative heisst Solidarität

Bis Samstag

Antrag auf „Einrichtung einer zentralen Ombudsstelle für Flüchtlinge“ abgelehnt

Befindlichkeiten als Grundlage politischer Entscheidungen: SPD empfindet Antrag als Diskreditierung, SPD-Ratsfrau kennt (gefühlt) die Einschätzung von 80 Prozent geflüchteter Menschen in Hannover

Im August hatte eine Anhörung im Rathaus mehr als deutlich gemacht, dass es sozialarbeiterischer Standards und Kontroll- sowie Beschwerdemöglichkeiten hinsichtlich der Situation in der Unterbringung und Betreuung geflüchteter Menschen bedarf. Acht Personen, von Betroffenem und AKS über eine Professorin und Ehrenamtsvertreterinnen, hatten ihre Expertise zum Bedarf an einer besseren Versorgung dargestellt. http://www.neuepresse.de/Hannover/Meine-Stadt/Stadt-setzt-neue-Standards
Die SPD hatte bereits während der Anhörung behauptet, Hannover verfüge über sozialarbeiterische Standards – was schlicht erfunden ist. (mehr…)

Anhörung zu sozialarbeiterischen Standards in Gemeinschaftsunterkünften

Soziale Arbeit in Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete –
AKS fordert fachliche, an Menschenrechten orientierte Standards

In einer gemeinsamen Anhörung von Bauausschuss, Gleichstellungsausschuss, Sozialausschuss und Internationalem Ausschuss der Stadt Hannover zu „Sozialarbeiterischen Standards in Flüchtlingsunterkünften“ am 16. August 2017 setzte sich der Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit Hannover (AKS) für die Formulierung einheitlicher professioneller Standards für die Arbeit in den hannoverschen Gemeinschaftsunterkünften ein. Außerdem forderte er die Einrichtung unabhängiger Beschwerdestellen für Bewohner*innen und Beschäftigte. (mehr…)

AKS & friends Party

Liebe Freund*innen der kritischen Sozialen Arbeit: WIR FEIERN! Uns und mit Euch dreieinhalb Jahre Stellungnahmen, Diskussionen, Veranstaltungen, Plena, Wohnzimmergespräche, Reisen, Vernetzungstreffen und Seminare. Wenn das kein Grund ist…. am 22.07.2017 ab 21:00 Uhr im UJZ Kornstraße zu essen, trinken, tanzen und feiern. Kommt vorbei!

ab 21 Uhr Essen & Trinken
ab 22 Uhr Auflegerei & Tanz

Arbeitskreis Antisemitismus im AKS

Antisemitismus? Gibt’s doch gar nicht mehr. – Falsch!

Wie es Hannah Arendt bereits sagte, ist der Mensch vor Antisemitismus nur noch auf dem Mond sicher. Wenn wir aufmerksam in die Gesellschaft schauen zeichnet sich leider ein eindeutiges Bild: Antisemitismus ist weiterhin ein großes Problem, das jedoch oft nicht einfach als Antisemitismus zu erkennen ist. Denn seit dem Nationalsozialismus hat er sein Erscheinungsbild geändert und sucht ständig neue Ausdrucksformen. Und das sehr erfolgreich: Israelbezogener und struktureller Antisemitismus sind zwei aktuelle Formen des Antisemitismus, die eine konkrete Gefahr für Jüd*innen darstellen und weit verbreitet sind.

Wir von der Kleingruppe Antisemitismus wollen gemeinsam Strategien entwickeln und uns bilden um Antisemitismus erkennen und bekämpfen zu können. Dazu müssen wir klären, was Antisemitismus überhaupt ist und einen Blick auf seine historischen Entwicklungen werfen. Nur so lassen sich die aktuellen Erscheinungsformen erkennen.

Wir sehen leider die Soziale Arbeit nicht befreit von diesem Phantasma und werden Antisemitismus in Bildung, Forschung, in Einrichtungen und Gesellschaft benennen und uns ihm entgegenstellen. Wir wollen von Antisemitismus betroffene Menschen solidarisch unterstützen und gemeinsam für Veränderung sorgen.

Wir sind gegen jeden Antisemitismus!