Talking ‘bout my generation … – Bewegungen der Kritik in einer transgenerational-feministischen Perspektive

Am 23.10.2018 diskutiert Susanne Maurer in ihrem Vortrag
Erfahrungen mit Kritik (in) der Sozialen Arbeit
zu unterschiedlichen Zeitpunkten und in unterschiedlichen
gesamtgesellschaftlichen Situationen. Die Auseinandersetzung damit
erfolgt in einer feministisch-herrschaftskritischen Perspektive, die
auf ‚jüngere Positionen‘ ausdrücklich Bezug nimmt. Eine zentrale Frage
wird sein, wo Kritik-Versuche jeweils an ihre Grenzen kommen, und wie
diese Grenzen bearbeitet werden können. Mit anderen Worten: Was lässt
sich aus den ‚Geschichten der Kritik‘ für die aktuelle Situation
gewinnen?

Wann & Wo:
23.10.2018, 19h
Pavillon Hannover

Treffen des AK Migration bei den Grünen

Fast ein Jahr nach der Anhörung zu Standards in der Sozialen Arbeit in Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete war der AKS Hannover zusammen mit Vertreter*innen der FAU und des Flüchtlingsrates zum AK Migration bei den Grünen in Hannover eingeladen.

Es sollte darum gehen, wie mit der Forderung nach einer unabhängigen Beschwerdestelle realpolitisch weiter umgegangen werden kann. Es wurde deutlich, dass die politischen Gegebenheiten im Rat der Stadt Hannover mit den Forderungen des AKS, FAU und den anwesenden Flüchtlingsinitiativen nicht überein zu bringen ist. Insofern zeichnet sich die Umsetzung einer unabhängigen Beschwerdestelle für Geflüchtete in Gemeinschaftsunterkünften auch weiterhin nicht ab.

Block-Seminar „Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte.“ (Max Liebermann)

Ende Mai/Anfang Juni findet wieder unser gemeinsames Block-Seminar „Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte“ – Interventionsmöglichkeiten in der beruflichen Praxis im Kontext mandatswidriger Aufträge mit Prof. Dr. Winfried Möller an der Fakultät V statt. Interessierte Studierende und Praktiker*innen können gerne noch dazu kommen.
Inhaltlich geht es um Interventionsmöglichkeiten in der beruflichen Praxis im Kontext mandatswidriger Aufträge: (mehr…)

Der AKS Hannover unterstützt den Appell des Flüchtlingsrates Niedersachsen

Menschenrecht auf Familienzusammenführung einhalten Appell niedersächsischer Initiativen, Vereine und freiwilligen Unterstützer_innen

Wir, Initiativen, ehrenamtliche Unterstützer_innen, Organisationen und Mitarbeiter_innen aus der Flüchtlingsberatung sowie betroffene geflüchtete Menschen in Niedersachsen, sind empört über die unmenschliche Politik, die den Nachzug von Familienangehörigen zu Schutzberechtigten in Deutschland verhindert. Der Schutz der Familie ist ein Grundrecht, das auch für Geflüchtete gilt. Wir fordern von der Bundesregierung die Einhaltung von Menschenrechten, die im Grundgesetz und in internationalen Abkommen wie der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) und der UN-Kinderrechtskonvention verbürgt sind.

Die Unterzeichner_innen stellen sich ausdrücklich hinter die Forderungen, die ProAsyl in einer Petition an den deutschen Bundestag stellt:

» Die Aussetzung des Familiennachzugs für subsidiär Geschützte beenden!

» Visumsverfahren für nachzugsberechtigte Familienmitglieder beschleunigen!

» Unverzügliche Einreise von in Griechenland gestrandeten Angehörigen ermöglichen! (mehr…)

Brief an den Oberbürgermeister

Antisemitische Rhetorik in der Ratssitzung vom 30.11.17

Lieber Herr Stefan Schostock, wir müssen reden!

Als Fachgruppe zum Antisemitismus im Arbeitskreis der kritischen Sozialen Arbeit Hannover stellen wir uns gegen jeden Antisemitismus. Genau mit dieser Haltung blicken wir in die Gesellschaft in der wir leben und müssen mit Erschrecken immer wieder feststellen, wie tief der Antisemitismus in ihr verankert ist. Unsere Aufgabe ist es daher Antisemitismus kenntlich zu machen und diesen als solchen zu benennen, um so solidarisch mit den Betroffenen zu sein. (mehr…)